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Studierende der Bauhaus-Universität Weimar erarbeiteten im Rahmen von Entwurfsseminaren in den Jahren 2003 bis 2005 Konzeptionen für ein Ausstellungsgebäude der neuen Gedenkstätte Lichtenburg. Die Konzeptionen basieren auf einem Landtagsbeschluss 2001, die Gedenkstätte im sogenannten Werkstattgebäude unterzubringen, der den Nordhof des Schlosses erschliesst und somit den Zugang zu Bunker und Zellengebäude und gleichzeitig eine getrennte Zweitnutzung des Südhofes ermöglicht.
Die Ausstellung soll ein Beitrag zur Neukonzeption der Gedenkstätte Lichtenburg sein. Ihr gingen die Entwicklung der Konzeption, Recherchen in entsprechenden Archiven und diverse "vor Ort"-Termine in Prettin voraus. Die Edzard-Reuter-Stiftung übernahm die Finanzierung der Ausstellung.
Die Wanderausstellung wurde im Oktober 2205 in der neuen "Forschungswerkstatt" des Instituts für Europäische Ethnologie/HUB eröffnet. Anschließend wurde sie im Jahr 2006 im Studierendenkonvent der Bauhaus-Universität in Weimar präsentiert.
Gemeinsam mit einzelnen Lehrstühlen der Universitäten wurde das ehemalige Konzentrationslager Lichtenburg u.a. interdisziplinär in Fachkursen bearbeitet, die Ergebnisse der Stadt und Vertretern des Landes und der Opferverbände präsentiert. Einen genauen Überblick über die einzelnen Projekte finden Sie hier.
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