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Studentinnen und Studenten des Instituts für Europäische Ethnologie der Humboldt-Universität zu Berlin haben im Rahmen eines mehrsemestrigen Projektseminars 2004 und 2005 eine Freilichtsausstellung zur Lichtenburg erarbeitet. Die Ausstellung zur Lichtenburg als deutsches Konzentrationslager soll ein Beitrag zur Neukonzeption der Gedenkstätte Lichtenburg sein. Ihr gingen die Entwicklung der Konzeption, Recherchen in den entsprechenden Archiven, Interviews und diverse "vor Ort"-Termine in Prettin voraus. Die Erarbeitung der Exposition war Diskussionsprozess und Begegnung zugleich – Begegnungen mit zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern Prettins und anderer Orte, die unser Werk unterstützt haben. Das Land Sachsen-Anhalt übernahm die Finanzierung.
Die Freilichtausstellung "Die Lichtenburg. Ein deutsches Konzentrationslager" wurde am 29. Oktober 2005 präsentiert. Anschließend eröffneten Studentinnen und Studenten der Humboldt-Universität zu Berlin sowie der Bauhaus-Universität Weimar die Exposition "Schloss Lichtenburg. Konzeptionen zur neuen Gedenkstätte" in der neuen "Forschungswerkstatt" des Instituts für Europäische Ethnologie/HUB.
Programm der Eröffnung
Schloss Lichtenburg in Prettin, Schlosshof
Sonnabend, den 29. Oktober 2005
Teil I. 14.00 Uhr
Eröffnung der Freilichtausstellung „Die Lichtenburg. Ein deutsches Konzentrationslager“
- Musik, Kreismusikschule Wittenberg
- Begrüßung: Helga Welz, Bürgermeisterin der Stadt Prettin
- Ansprache: Thomas Veil, Ministerialdirigent im Innenministerium Sachsen-Anhalt
- Projektvorstellung: Sandra Mette/Ellen Fischer, Humboldt-Universität zu Berlin
- Einführung in die Ausstellung: Stefan Hördler, Humboldt-Universität zu Berlin
- Musik, Kreismusikschule Wittenberg
Teil II. 15.30 Uhr
Eröffnung der „Forschungswerkstatt“ des Instituts für Europäische Ethnologie/Humboldt-Universität zu Berlin und der Bauhaus-Universität Weimar mit der Ausstellung „Schloss Lichtenburg. Konzeptionen zur neuen Gedenkstätte“
- Ansprache: Prof. Dr. Sigrid Jacobeit, Humboldt-Universität zu Berlin
- Einführung in die Ausstellung: René Uckert, Bauhaus-Universität Weimar
- Kleiner Empfang
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