Die Anfaenge

1312 bis 1540

Der Reformator Martin Luther im Portrait.

Das heutige Schloss Lichtenburg in Prettin blickt auf eine lange und wechselvolle Geschichte zurueck.

1312 gruendeten Augustinermoenche das Kloster "Lichtenbergk" oestlich von Prettin, welches das Haupthaus aller Antoniterkloester Deutschlands wurde. Die Moenche des katholischen Antoniterordens (gegruendet 1095, aufgeloest 1803) widmeten sich vorrangig der Krankenpflege, betrieben aber auch Landwirtschaft und nahmen Abgaben und Spenden ein.

1520 fand im Kloster Lichtenberg eine Besprechung zwischen dem Reformator Martin Luther und den paepstlichen Abgesandten von Militz statt, in deren Ergebnis Luther endgueltig dem Papst absagte. Dem hinter dem Werk des Reformators stehenden Klostervorstehers folgend, traten die Lichtenberger Moenche zum Luthertum ueber. Im Zuge der Reformation loeste Sachsens Kurfuerst Johann Friedrich, der Grossmuetige das Kloster auf undueberliess der Kurfuerstin Elisabeth von Brandenburg einige Raeume als Wohnstatt, sie war als Anhaengerin Luthers aus dem katholischen Brandenburg geflohen.

1533 wurde das Kloster durch einen Brand bis auf den Mittelfluegel vernichtet.

 

AK Schloss u. Gedenkstätte Lichtenburg e.V. mpunktfpunkt 2004 | typo3