
Zwischen 1574 und 1582 ließ Kurfürst August von Sachsen auf Initiative seiner Gemahlin Kurfürstin Anna das Renaissanceschloss Lichtenberg auf dem Gelände des ehemaligen Antoniterklosters erbauen.
Bis zum Jahr 1717 diente das Schloss Kurfürstin Anna und anderen adligen Damen als Witwensitz. Unter anderem residierte Kurfürstin Hedwig von Sachsen 1611 bis 1641 im Schloss Lichtenberg, in dieser Zeit erhielt das Schloss den Namen Lichtenburg. Sie veranlasste die Neuausstattung der Schlosskirche und ließ den Neptunbrunnen im Schlossinnenhof errichten. 1685 bis 1717 bewohnten die Schwestern Anna-Sophie und Wilhelmine-Ernestine von der Pfalz den Renaissancebau. Sie ließen den Schlossgarten nach französischem Vorbild umgestalten.
Im 18. Jahrhundert wurde die Schlossanlage zeitweise als Adliges Fräuleinsstift und in der darauffolgenden Zeit als königliches Kammergut genutzt.
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