Vom Renaissanceschloss zum Fraeuleinsstift

1574 bis 1717

Der bis heute erhaltene Neptunbrunnen im suedlichen Schlossinnenhof.

Zwischen 1574 und 1582 liess Kurfuerst August von Sachsen auf Initiative seiner Gemahlin Kurfuerstin Anna das Renaissanceschloss Lichtenberg auf dem Gelaende des ehemaligen Antoniterklosters erbauen.

Bis zum Jahr 1717 diente das Schloss Kurfuerstin Anna und anderen adligen Damen als Witwensitz. Unter anderem residierte Kurfuerstin Hedwig von Sachsen 1611 bis 1641 im Schloss Lichtenberg, in dieser Zeit erhielt das Schloss den Namen Lichtenburg. Sie veranlasste die Neuausstattung der Schlosskirche und liess den Neptunbrunnen im Schlossinnenhof errichten. 1685 bis 1717 bewohnten die Schwestern Anna-Sophie und Wilhelmine-Ernestine von der Pfalz den Renaissancebau. Sie liessen den Schlossgarten nach franzoesischem Vorbild umgestalten.

 

1717 bis 1811

Im 18. Jahrhundert wurde die Schlossanlage zeitweise als Adliges Fraeuleinsstift und in der darauffolgenden Zeit als koenigliches Kammergut genutzt.

AK Schloss u. Gedenkstätte Lichtenburg e.V. mpunktfpunkt 2004 | typo3